Archiv für Juli 2010

Wieso ausgerechnet ein Faxgerät?

Auch wenn das hier keine Liebeserklärung einer Vierzehnjährigen ist – so wie du dir halt deinen intellektuell ebenbürtigen Traumpartner ersehnt hattest – wollte ich dir beim Vorbeisurfen nur mal mitteilen, dass du wirklich dümmer als jedes herkömmliche Faxgerät oder ein Exemplar der „Malibu Stacy“ (vgl. „Die Simpsons“) bist. Einfach nur erschütternd dumm….

- Hatemail von angelusnovus@gmx.de

Public Viewing in Duisburg, a summer festival of Integrated Spectacle

Vorbemerkung: Ein Text von Zwi(BBZN). Ich(Robert) persönlich interessiere mich überhaupt nicht für Politik und verstehe davon auch nix, aber ich finde es sinnvoll, dass andere sich damit beschäftigen. Weil das nicht nur für Politik sondern für mannigfache Themen gilt, werde ich in Zukunft versuchen dieses Blog in eine kollektivere Form zu überführen. Mich stört auch schon lange der lächerliche Dünkel der meisten Blogger, die ihren Webspace alleine gegen die ganze Welt verteidigen. So soll das hier nicht werden. Das ist eine Einladung: Bitte melden Sie sich bei kriegstheater AT gmx PUNKT de, wenn Sie dabei sein wollen. Jetzt der Text.

“Public Viewing” kommt aus dem Englischen, wo es nichts anderes heißt als eine öffentliche Totenschau. Die Leiche des soeben Verstorbenen wird durch einen amtlichen Beschauer ausgestellt. Das hatten die deutschen Wangenfarben-Volkssstaatsjubler der WM ignoriert, jetzt wird es ihrer halluzinatorisch euphorisierten Party Generation heimgeleuchtet.
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Martha Musil

Martha Musil Portrait Foto

Für assoziationistische Sessions

Ein Manifest von 38317, unterstützt von K’s Kriegstheater.

Die „Welt der Jamsessions“ ist zu Rampengaga und billigen Gigs
degeneriert und befindet sich offenbar im Regress. Weder der Rückgriff
auf das Gute Alte Handgemachte Akustische noch das „Wollt Ihr den
totalen Krach?“ helfen weiter. Dabei liegen nicht nur online alle
Möglichkeiten vor uns, auf die Geschichte der Musik und ihren Fundus
zuzugreifen. Darum muss – auch wenn es utopisch klingt – für
assoziationistische Sessions etwas getan werden. Also für das möglichst
freie und reflektierte Zusammenspiel, der Assoziation also. Ohne
Esoterik und Rhizomquark und ohne Free Jazz-Patriarchen. Deshalb:

  1. Abschaffung der Bühnen zugunsten polylogischer
    Gestaltungsräume, ohne falsche Partizipation und ohne Trennung
    in Publikum und Könner, Tänzer und DJs.
  2. Rotation der Aufgaben vor Ort, am Mixer, an der Theke, am
    Eingang, an den Instrumenten, am Licht…
  3. Nutzung aller lokal vorhandener Maschinen, Instrumente und
    Medien ohne tradierten Aufbau und ohne bürokratisch gesteuerte
    Inszenierung.
  4. Kein Set, Kein Line-up, Kein Jam, kein Noise-Control getarnt als
    Soundcheck.
  5. Kritik der Show und des Auftritts, der Band und des Orchesters
    und der Kopie des Stargestus.
  6. Kritik von Musik als Musizieren hin zur spielerischen Erprobung
    audibler Herstellungsweisen.
  7. Zulassen von professioneller Unprofessionalität und Dilettanten
    und Dilettantinnen.
  8. Abwahl der Sozialarbeiter am Mischpult und an der Sicherung.
  9. Freie Motiv- und Klangwahl bei Anerkennung von Geräusch als
    Basis für die Organisation von auditivem Material bei Diskussion
    (auch verbal !) von Stilen, z.B. auch von Krach.

Keine 10. Sinfonie !

Insight: Die richtige Situation

Alles ist schonmal gesagt worden, vielleicht. Es kommt aber nicht darauf an, ob irgendwas schonmal gesagt wurde, sondern es kommt darauf an, es in der richtigen Situation zu sagen!

Die richtige Situation



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