Natur und Geschlecht

Pandas löffeln Vor einer Weile ist in der Cee Ieh(Leipzig) ein Text von Micha Böhme erschienen, der die vermeintliche „Natürlichkeit“ der Geschlechter infragestellt, indem er den Begriff von Natur selbst kritisiert. Er meint, der Begriff der Natur habe vor allem eine funktionale Bedeutung für eine Gesellschaft, die(Bedeutung) sich auch historisch verändert wenn sich die Gesellschaft verändert, was eigentlich für alle Begriffe gilt. Böhme illustriert das am Begriff der Frau als gebährfähigem Mensch: Dieser könnte in Zukunft obsolet werden, weil die Menschen sich auch anders reproduzieren können. Die Gebährfähigkeit würde dadurch zwar nicht verschwinden, aber ungefähr so eine Rolle spielen wie die Augenfarbe: Sie würde nicht wie bisher das wichtigste Merkmal einer Person sein, nach dem sich bestimmt, ob sie eine „Sie“ oder ein „Er“ ist, was in der ganzen Sprache ständig betont wird. Es würde genausowenig eine Erwähnung wert sein, wie eben die Augenfarbe. Es wäre eine Nebensächlichkeit, die man kaum benennenswert finden würde und diebetrefflich man erst recht keine scharfen Begriffe entwickeln würde.

Also jedenfalls den Text würde ich empfehlen, ich werde ihn jetzt auch nochmal lesen: zum Text, Teil 2.


5 Antworten auf „Natur und Geschlecht“


  1. 1 Outside 06. September 2010 um 13:20 Uhr

    Ebenfalls ein besonders qualifizierter Beitrag zur Kritik der Geschlechterverhältnisse: http://lavache.blogsport.de/2010/09/04/gendertrouble/#comment-5938

  2. 2 kriegstheater 06. September 2010 um 13:46 Uhr

    Ja toll, danke für den Hinweis.

  3. 3 Outside 06. September 2010 um 14:32 Uhr

    „Der Verlust von Scham ist das erste Anzeichen von Schwachsinn.“ (Sigmund Freud)

  4. 4 kriegstheater 06. September 2010 um 14:47 Uhr

    Wie kommst Du darauf, dass ein solcher Verlust hier vorliegt? Außerdem ist der Kommentar zwar peinlich aber nicht wirklich schlimm. Deswegen ist es auch Quatsch, mich hier blosstellen zu wollen.

  1. 1 Study Center & Community » Blog Archive » Hin zu einer Nation von United Planetary der Vereinten Nationen ‘Organization Pingback am 11. September 2010 um 8:01 Uhr
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