Einführung in Walter Benjamins „Über den Begriff der Geschichte“

Die „Geschichtsthesen“ von Walter Benjamin sind ein rätselhaftes Werk, über das scheinbar niemand so richtig Klarheit gewinnen mag. Sie sind quasi sein letztes Wort, geschrieben im Malstrom der Faschisierung Europas, auf der Flucht vor den Deutschen. Sie sind vielleicht auch sein wichtigster Text und einer der wichtigsten, berüchtigtsten Texte überhaupt. Entsprechend wurden bereits tausende von Akademikern mit der Lösung des Rätsels beauftragt, die jetzt für einen Hungerlohn in großen Lesehallen sitzen und erwartungsgemäß viel Text produzieren aber sie wiederholen hauptsächlich nur längstbekannte Banalitäten. Verständlich auch, dass Sie sich schwertun, denn Benjamins Text richtet sich an communistische Revolutionäre und will auch nur von solchen verstanden werden.

Anselm Gramschnabel hat vor einiger Zeit einen Vortrag gehalten, der wirklich mal eine gelungene Einführung in Benjamins Thesen darstellt:

Vortrag:

(Download)

Diskussion:

(Download)

Den Text gibt es hier.

Das ist übrigens der Auftakt zu einer kleinen Reihe über Benjamin und die Geschichtsthesen, die ich mit Anselm geplant habe. Wir würden freuen uns über Kommentare, und werden die(Kommentare) dann in der genannten Reihe aufgreifen. Mehr dann bald.


2 Antworten auf „Einführung in Walter Benjamins „Über den Begriff der Geschichte““


  1. 1 lol 23. September 2010 um 10:11 Uhr

    Hi,

    solltet ihr euch in w. oder so mal zu dem thema treffen, hätte ich interesse dazu zustoßen.

    ansonsten werd ich mal die tage wenn ich dazu komme, noch etwas inhaltliches posten.

  1. 1 Podcast [1] – Interview mit Anselm Gramspan über Walter Benjamins Verhältnis zur Theologie « K’s Kriegstheater Pingback am 07. Oktober 2010 um 22:54 Uhr
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