Klima

Klimawandel und Warenproduktion

An einem aktuellen Beispiel wird mal wieder augenscheinlich, dass der Klimawandel mit politischen Mitteln nicht in der Griff zu kriegen ist: Grönland will den Ast absägen, auf dem es sitzt. Das Land will eine neue Industrialisierung einleiten, um der eigenen Nationalökonomie das Überleben (die Konkurenzfähigkeit) zu sichern. Und zu diesem Zweck will es den eigenen CO2-Ausstoß langfristig mindestens verzehnfachen. Dabei ist Grönland selbst mit am krassesten von der globalen Erwärmung betroffen (lest einfach den oben verlinkten Artikel auf n-tv).

Die Konkurenzfähigkeit einer Nationalökonomie auf dem Weltmarkt ist eine Notwendigkeit bei Strafe des Untergangs. Die Nationalstaaten müssen genau dieses Überleben gewährleisten. Und somit ist dieser neuste Streich auch nicht etwa die Ursache falscher Politik, die sich korrigieren lassen könnte, sondern die Politik selbst ist nur ein Teil des falschen warenproduzierenden Systems. Das System ist falsch, weil es nicht die Lebensbedingungen der Menschen verbessert, sondern sie zerstört. Entsprechend schrieben übrigens schon 1972 Debord und Sanguinetti in „Die wirkliche Spaltung in der Internationalen“: „Die Umweltverschmutzung und das Proletariat sind heute die beiden konkreten Seiten der Kritik der politischen Ökonomie.“

Hier 2 Artikel dazu aus Principia Dialectica(englisch). Leider etwas erbsenzählerisch lokalborniert, aber jedenfalls fängt mal jemand an, darüber zu sprechen:

http://www.principiadialectica.co.uk/blog/?p=573
http://www.principiadialectica.co.uk/blog/?p=570

Mehr dazu bald.



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